Bundesliga

Luftpistolensportschützen verpassen in Pforzheim Aufstieg zur I. Bundesliga

Zur Qualifikation traten fünf Mannschaften, der zweite Absteiger aus der I. Bundesliga Süd, SV Willmandingen, und die beiden Erstplatzierten der II. Bundesliga Südwest, SSV Sandhausen und TSV Ötlingen, sowie die beiden Qualifikanten der II. Bundesliga Süd, SG Auerhahn Steinberg und SV Hubertus Rettenbach, an.
Zugang ins Schützenhaus hatten nur Personen nach 2G+-Regel, was für uns bedeutete, dass wir auf zwei ungeimpfte Stammschützen verzichten mussten. Mit dem Corona-Problem mussten sich allerdings auch andere Mannschaften auseinandersetzen.
Beim Qualifikationsschießen wird nicht wie bei den Meisterschaftsrunden in Paarungen geschossen, sondern die einzelnen Ergebnisse der fünf Schützen werden zu einem Gesamtergebnis addiert. Schon nach dem ersten Durchgang führten die beiden bayrischen Vertreter SG Auerhahn Steinberg und SV Hubertus Rettenbach die Tabelle deutlich an. Mit etwas Abstand konnte lediglich der SV Willmandingen, Absteiger aus der I. Bundesliga, mithalten, der aber auch durch Ausfälle einiger Schützen geschwächt war. Für unsere Schützen war nach dem 1. Durchgang der Abstand auf einen Aufstiegsplatz schon so groß geworden, dass es mit dem Aufstieg nichts mehr werden konnte.
Am Samstag, 19.02. findet ebenfalls im LLZ Pforzheim die Qualifikationsrunde zur II. Bundesliga statt. Insgesamt zehn Mannschaften werden dort antreten, die beiden ersten steigen in die II. Bundesliga auf.
Die Teilnehmer zur Aufstiegsqualifikation
Pfalz:              SG Lamprecht und SV Herxheim
Saar:                 Sportschützen Püttlingen und Edelweiß Marpingen
Südbaden:      SSV St. Peter und Sportschützen March
Württemberg: SGi Ludwigsburg II und Sges Göppingen
Baden:            SV Walldorf und SG Pforzheim

Wie schwer es im Amateursport ist, eine Bundesligamannschaft aufzubauen und zu halten, zeigt der Abgang des langjährigen Bundesligavereins Skam Aalen-Nesslau, der seine erste Mannschaft mangels Schützen aus der II. Bundesliga zurückziehen musste. Der SSV bedauert diesen Entschluss sehr, hatte man doch über all die Jahre hinweg eine sehr freundschaftliche Beziehung zu Aalen aufgebaut.

Szene vom 1. Wertungskampf im LLZ Pforzheim, zugelassen zu den Wettkämpfen waren nur Schützen, Trainer, Betreuer und Wettkampfleiter

Der Gewinn der Meisterschaft II. Bundesliga Süd/West war ein riesiger Erfolg für das gesamte Team und den Verein, den wir noch gebührend feiern werden. Der SSV Sandhausen geht jetzt in das zehnte Bundesligajahr in Folge, diese Erfolgsgeschichte wäre ohne die langjährige Unterstützung von unserem Ehrenmitglied und Teamchef Harald Zahn nicht möglich gewesen, Harald vielen Dank dafür.