Vereinschronik des SSV Sandhausen 1908/53 e.V.

 

 






 

Vorwort

Eine Chronik, die 100 Jahre Vereinsgeschichte beinhaltet, kann sich nicht darauf beschränken nur Tatsachen aufzuzählen und diese mit kürzeren oder längeren Kommentaren zu versehen. Sie muss vielmehr die chronologisch geordneten Daten in das Zeitgeschehen einbauen, wenn man das Leben unserer Schützenvorfahren in Sandhausen verstehen will.

Mit unserer Chronik möchten wir jedem Interessenten jetzt und später die Möglichkeit geben, sich mit der ereignisreichen Geschichte unseres Vereins zu befassen.

An dieser Chronik haben mitgewirkt: Kurt Naber, Rainer Kirste, Klaus Huerkamp und Eckhard Riemensperger

 

1908 wurde der Sandhäuser Schützenverein zunächst unter dem Namen “Flobertschützenverein“ gegründet. Auslöser war Philipp Baumann, der eben seinen dreijährigen Militärdienst abgeleistet hatte. Bei der Gründungsversammlung wurde Heinrich Kippenhahn zum ersten OSM gewählt. Schriftführer war Christian Brandt. Zum Vereinslokal wurde der “Grüne Baum“ bestimmt, wo auch die Schießstätte für Luftdruckwaffen eingerichtet wurde. Gründungsmitglieder waren unter anderen Philipp Schütz sen., Karl Schütz sen., Heinrich Scheid und Jakob Schmidt.

1909 wurde auf dem Gelände von Heinrich Kippenhahn im Gewann der Pflege Schönau ein Schießstand für die Entfernung 50 m für das Scheibengewehr Kal. 8,15 x 46 gebaut. Da musste auch der Vereinsname in “Schützenverein Sandhausen 08“ geändert werden. Die Anlagen und Sicherheitseinrichtungen haben die Mitglieder in Eigenleistung erstellt. Zum Beispiel bestanden die Blenden aus stabilen Holzkästen mit Kiesfüllung. Diese hatten die Aufgabe, Geschosse, die sich unbeabsichtigt in die Umgebung verabschieden wollten, daran zu hindern.

1912 wurde der Stand auf die Distanz 175 m erweitert. Ab 1927 wurde auf dieser Schießanlage auch der Schießbetrieb im Kal .22 lfb aufgenommen. Das kleine Schützenhaus war lange Mittelpunkt des Vereinslebens. Der SV Sandhausen 08 entwickelte ein reges Vereinsleben: Winterfeier im Januar, Preisschießen, Waldfeste mit Schießen, Tanzveranstaltungen, Maskenbälle und Königsschießen mit anschließendem Königsball und Königsessen im November. Es wurden zwei Könige ermittelt. Einen König, der mit der Feuerbüchse (Großkalibergewehr) und einen, der mit dem KK-Gewehr ausgeschossen wurde. Außerdem beteiligten sich die Schützen noch an offiziellen Schießveranstaltungen wie Gauschießen und an Preisschießen anderer Vereine. Natürlich wurden auch Vereinsmeister ermittelt. Neben Großkaliber, Kleinkaliber und Luftdruckwaffen wurden auch noch Zimmerstutzen geschossen. Heinrich Kippenhahn führte den Verein zunächst bis 1914.

1914. Die Kriegsjahre 1914 bis 1918 gingen auch nicht spurlos am Schützenverein vorbei. Natürlich rissen die Ereignisse Lücken in den Mitgliederbestand. Die nachfolgende Inflation tat später ein Übriges. Von 1920 bis 1923 steht Heinrich Kippenhahn in der Liste der OSM. Aus dieser Zeit gibt es keine Aufzeichnungen.

1923. Am 18.8.1923 wurde die erste Generalversammlung nach dem Kriege einberufen. Anwesend waren 14 Mitglieder, die Christian Schilling als ersten Vorstand bestellten. Außerdem wurde beschlossen, dass der Verein weiter bestehen soll und auf seinen alten Anlagen schießt.

1924. Am 19. Juni 1924 wurde im Vereinslokal anlässlich einer Vorstandssitzung beschlossen, dass die alten Satzungen der Schießordnung, wie sie am 4.2.1909 aufgestellt worden waren, wieder in Kraft zu setzen sind. Der Beitrag je Monat wurde auf 0,50 RM und die Aufnahmegebühr auf 5,-RM festgelegt.

1925 hatte der Verein 58 Mitglieder. Auch in damaliger Zeit gab es manchmal Probleme mit säumigen Schützen. Deshalb wurde beschlossen, jeden Mittwoch einen Schießabend abzuhalten. Nichterscheinen wurde mit 0,20 RM bestraft.

1928. Bei der Generalversammlung am 11.1.1928 waren 28 Mitglieder anwesend. OSM Christian Schilling wurde in seinem Amt bestätigt. In einer außerordentlichen Generalversammlung am 11.2.1928 waren 20 Mitglieder anwesend. Es wurde beschlossen, dass jeder Schütze im Besitz einer Schießkarte sein muss. Schießen ohne Schießkarte ist untersagt. Für das Gelände, das für neue Standanlagen vorgesehen war, verlangte Heinrich Kippenhahn 200,- RM, die auch einstimmig genehmigt und sofort bezahlt wurden. Der Neubau des Standes sollte so bald als möglich begonnen werden. Die Arbeiten wurden an Baumeister Joh. Bernhard übertragen. Am 31.3.1928 beschloss der Vorstand, dass die Protokollierung des Erwerbes erst erfolgen soll, wenn der Verein eingetragen ist. Im Herbst 1928 wurde der neue Stand mit einem Preisschießen eingeweiht. Den ersten Preis mit 53 Ringen bekam Jakob Bernhard III. Den zweiten Preis mit ebenfalls 53 Ringen erhielt Ph. Baumann. Das Amtsgericht Heidelberg lehnte die Eintragung des Vereins in das Vereinsregister ab, weil bei der Beschlussfassung weniger als 2/3 der Mitglieder anwesend waren.

1929 setzten eine spürbare Aufwärtsentwicklung und eine starke Erhöhung der Mitgliederzahlen ein und es wurde beschlossen, einen Kleinkaliberstand zu errichten. Es gab verschiedene Klassen unter den Schützen. Jungschützen und neue Mitglieder durften in den ersten Jahren nur Kleinkaliberwaffen schießen. Erst danach konnten sie auch mit den Feuerbüchsen umgehen. Der Übertritt von der einen Klasse in die andere kostete noch einmal eine Eintrittsgebühr von 3,- RM. Außerdem war das Mindestalter für die Feuerbüchse auf 18 Jahre festgelegt. Bei der Generalversammlung am 11.1.1930 waren von 66 Mitgliedern 37 anwesend. Zum OSM wurde Albert Breiter bestimmt. Ferner wurde Franz Machmeier zum Diener gewählt. Der Diener war nicht etwa mit dem Zapfen von Bier für die Mitglieder befasst, sondern fungierte als Unterkassier. In diesem Jahr wurde die Mannschaft mit Th. Hambrecht, Rudolf Hambrecht, Otto Breiter, Ludwig Bernhard und Jakob Bernhard Gaumeister mit dem KK-Gewehr auf 50 m.

1930. Der gleiche Erfolg gelang den Schützen auch1930.

Auszug aus dem Protokoll vom Sommer 1930: Wie alljährlich fand am Schluss des Schießens eine Preisverteilung statt, nur mit dem Unterschied, dass diesmal als Preise keine Gegenstände zur Verteilung kamen, sondern es wurde durch unseren Kassier ein Schwein gekauft. Das Schwein wurde zerlegt und die einzelnen Teile als Preise ausgegeben.

Zum Beispiel:  1. Preis ein Hinterschinken

   2. Preis Teil eines Hinterschinkens

Den ersten Preis erhielt Wilhelm Heil. Den letzten Preis bekam Jakob Bernhard III. Teile des übrig gebliebenen Fleisches wurden von unserem Kassier, Metzgermeister Ludwig Schmitt zu Wurst verarbeitet, welche gemeinsam von sämtlichen Schützen, die am Preisschießen teilgenommen hatten, im Vereinslokal verzehrt wurde.

1932. Die Inflation und die Arbeitslosigkeit haben den Vorstand am 22.2.1932 veranlasst, den Mitgliedsbeitrag herabzusetzen. Und zwar von 0,50 RM auf 0,40 RM, und für bedürftige Mitglieder eine Beitragsstundung einzuführen. Am 16.6.1932 wurde auf dem Schießstand ein Schlachtfest durchgeführt. Dabei wurden Portionen herausgeschossen, wovon durch die Mitglieder und durch den Schützenverein Eppelheim ausgiebig Gebrauch gemacht wurde. Im Protokoll ist vermerkt: „Besonders dem Schützenverein Eppelheim gebührt alle Hochachtung, weil der Verein bei jeder Gelegenheit unseren Verein immer tatkräftig unterstützt.“

1933. Bei der Generalversammlung am 22.1.1933 waren von 48 Mitgliedern 28 anwesend. Zum OSM wurde Rudolf Albrecht gewählt. Weiter wurde Albert Gönnawein als Diener bestimmt. Er erhält 25,- RM pro Jahr und ist beitragsfrei. Dieses Jahr begann das tausendjährige Reich, das dann 12 Jahre hielt. In dieser Zeit grüßten sich die Leute mit dem deutschen Gruß und sogar die Briefe, geschäftlich oder amtlich, endeten so. Der Verein beteiligte sich am 21.3.1933 an einem Fackelzug zur Gründung des Vorgenannten und war auch am 1.5.1933 bei der großen Kundgebung vertreten. Am 18.5.1933 wurde vom Vorstand beschlossen: Beteiligung am Landesschützentag in Weinheim durch Rudolf Albrecht, Albert Breiter, August Schneider und Jakob Bernhard. Für das Gaumeisterschaftsschießen wird folgende Mannschaft gemeldet: Albert Breiter, Otto Breiter, Karl Schütz, Ph. Hambrecht, Wilhelm Heil und August Schneider. Beim Wehrsportschießen in Heidelberg, an dem Otto Breiter, Ph. Hambrecht, Karl Schütz und Ph. Scheid eilnamen, wurde der Ehrenpreis der Stadt Heidelberg errungen. 1933 war das Jahr, in dem alle Vereine gleichgeschaltet wurden und die NSDAP und die Verwaltungen Einfluss nahmen. Deshalb wurde der Schützenverein Sandhausen 08 am 22.10.1933 gleichgeschaltet. Aus diesem Grunde musste der Gesamtvorstand neu gewählt werden. Dabei wurde Rudolf Albrecht als OSM neu bestätigt. Dieser Vorstand wurde auf Veranlassung des deutschen Schützenbundes auf drei Jahre gewählt. Die Gleichschaltung hat Ortsgruppenführer Franz Machmeier vorgenommen.

1934. In der Versammlung vom 7.7.1934 waren nur 12 Mitglieder anwesend. Der Verein war noch immer nicht in das Vereinsregister aufgenommen.

1935. In der Generalversammlung am 16.11.1935 wurden folgende Mitglieder neu aufgenommen: Ludwig Herzog, Hans Zimmermann, Theodor Schneider, Franz Böhler, Johann Herzog, Wilh. Eberhard, Martin Wild, Albert Hefft und Albert Krug. In diesem Jahr wurde Otto Breiter Weltmeister mit dem Armeegewehr auf 300 m.

1936 erreichte Fritz Köhler mit Ringgleichheit den 3. Platz in der deutschen Meisterschaft. Im gleichen Jahr wurde unter der Leitung von OSM Rudolf Albrecht der zweite Umbau des Schießgeländes und Kleinkaliberstandes unter Mithilfe von Christian Schilling, Ludwig Schmitt und Wilhelm Kippenhahn vorgenommen. Ebenfalls 1936 wurde in der verlängerten Waldstraße unter der Leitung von OSM Rudolf Albrecht, Christian Schilling, Wilhelm Kippenhahn und Ludwig Schmitt das zweite Schützenhaus in Angriff genommen.

1937. Am 31.1.1937 wurde in der Generalversammlung festgestellt, dass der Verein schuldenfrei ist und sogar einen kleinen Überschuss erwirtschaftet hat. Bürgermeister Franz Machmeier wurde in dieser Versammlung zum Ehrenoberschützenmeister ernannt.

1938. Am 8.3.1938 beschloss der Vorstand den Ankauf des Grundstückes des Kaufmannes Freund zur Errichtung eines neuen Schießstandes. Das bisher genutzte Grundstück soll dafür verkauft werden. Oktober 1938 wurde eine außerordentliche Generalversammlung einberufen. Ein Punkt der Tagesordnung bestand in einer Aussprache wegen fahrlässiger Vereinsführung seitens des OSM. Bei dieser Veranstaltung waren 48 Mitglieder anwesend. 14 Tage später wurde eine weitere Versammlung abgehalten bei der aber nur 28 Mitglieder erschienen waren. Es sollte über den OSM abgestimmt werden. Bei der Wahl erhielt Rudolf Albrecht 16 Stimmen. Sein Gegner erhielt nur 10 Stimmen, bei zwei ungültigen Stimmen. Der Vorstand erklärte sich bereit, den Verein trotzdem weiterzuführen.

1939. Am 4.2.1939 wurde Ludwig Schmitt mit 48 von 50 Stimmen zum OSM gewählt. Der geplante Ausbau des Feuerbüchsenstandes wurde durch den Kriegsausbruch leider verhindert und viele Mitglieder wurden zum Militärdienst eingezogen. Zu Weihnachten erhielt jeder der eingezogenen Schützen vom Verein ein Paket.

1940. Das Jahr 1940 war gekennzeichnet durch Luftschutzübungen. Die Aufrechterhaltung des Schießbetriebes..p/.@.en Waffen gerufen.

1941. Im Dezember waren insgesamt 42 Schützenbrüder eingezogen.

1942. Im Jahr 1942 verstarb OSM Ludwig Schmitt während einer Kreisschützenversammlung. Der unglückliche Krieg und sein Ende brachten das Vereinsleben zum Erliegen.

1945. Mühselig Aufgebautes war zerstört oder wurde nach 1945 durch die Alliierten zerstört. Auch die Schießanlage des Vereins. Nur durch das beherzte Eingreifen älterer, besonnener Mitglieder konnte das Schützenhaus erhalten bleiben. Das Land wurde durch den Alliierten Kontrollrat verwaltet. Versammlungen und Schützenvereine waren verboten. Davon wurde der Schützenverein Sandhausen 08 hart getroffen. Trotz des Verbotes fanden sich Schützenbrüder unter dem Decknamen „Geselligkeitsverein Frohsinn“ zusammen. Die geringste Lockerung für das Sportschießen rief sofort die Luftdruckwaffen aus der Versenkung. Wie vor 40 Jahren begann man im „Grünen Baum“ mit dem Schießbetrieb. Trotz der beengten Übungsmöglichkeiten hatte der Verein in jener Zeit beachtliche schießsportliche Erfolge zu verzeichnen.

1950 sah man die Schützen wieder beim Bau. Das alte Schützenhaus konnte durch die Wohnungsnot nicht mehr für Vereins- und Übungszwecke zurückgewonnen werden. Deshalb wurde nun der dritte Neubau eines Schützenhauses unter Führung des Vorstandes Christoph Böhler in Angriff genommen. Durch das Entgegenkommen der Gemeinde in der Geländefrage konnte bald mit dem Aushub begonnen werden. Spendenfreudigkeit und rastloser Arbeitseinsatz waren nötig, so dass am 6. Juni 1953 der Vereinsvorstand, OSM Theo Hambrecht und SM Karl Schütz, das Schützenhaus seiner Bestimmung übergeben konnte.

1953. Durch die Anstrengungen beim Bau lagen die Nerven blank und die Schützen waren untereinander zerstritten. Unüberwindliche Gegensätze veranlassten den ehemaligen OSM Christoph Böhler, mit einer kleinen Gruppe von Schützen den Verein zu verlassen.

. In diesem Jahr gründete die Gruppe den “Jagd- und Sportschützenverein Waidmannheil Sandhausen 1953 e.V.“. Der Bau und Einbau der Blenden sowie der 50 m Scheibenzuganlagen erforderten nochmals drei Jahre. Die Gesamtarbeit wurde ohne jede finanzielle Mittel in Eigenarbeit durchgeführt. Die Konstruktion und der Bau der 50 m Scheibenzuganlagen wurde durch Martin Hambrecht und seine Mitstreiter in uneigennütziger Weise durchgeführt.

1958. Die Einweihung der 50 m KK Schießanlage fand am 16./17. August 1958 durch OSM Theo Hambrecht und SM Philipp Eigner statt.

1959 trat erstmals eine Mannschaft Gebrauchspistole bei den Kreismeisterschaften des Kreises Heidelberg an. Im gleichen Jahr wurde erstmalig das sportliche Bogenschießen auf dem Gelände des Schützenvereins durchgeführt.

1960 sah die Planung und den Baubeginn eines Schießstandes für Faustfeuerwaffen aller Kaliber. Dasselbe kam durch den selbstlosen Einsatz von Schützenbruder Rainer Kirste zum Tragen.

1961 wurde der längst erforderliche Umbau an der Schießhalle LG und dem Aufenthaltsraum vorgenommen.

1962 erfolgten schon wieder Modernisierungsarbeiten am 50-m-KK-Stand, den Scheibenzuganlagen und Blenden. Das Richtfest des Pistolenstandes folgte am 12. Juni und am 29. September die Einweihung dieses Schießstandes mit automatischer Drehscheibenanlage und Nachtbeleuchtung. Der Gesamtkomplex der Anlage wurde mit geringsten Mitteln und viel Eigenarbeit von den Schützen des Vereins erstellt. Die Einweihung des Pistolenstandes fand unter zahlreicher Beteiligung der Bevölkerung statt. Als Ehrengäste waren anwesend: Landesschützenmeister Karl Simm, Kreisschützenmeister Roth, Bürgermeister Reinhard und OSM W. Prokop. Schießdemonstrationen mit Gebrauchspistole und olympische Schnellfeuerpistole sowie eine Waffenausstellung fanden Interesse. Die Baukosten beliefen sich auf 26.000,00 DM sowie Eigenleistungen in Höhe von 18.000,00 DM. Die Bauzeit betrug 3 Jahre.

1963. Am 14. Juli 1963 errang eine Damenmannschaft die badische Meisterschaft in der Disziplin Luftpistole.

1965. Den vorläufig letzten Meilenstein in der 60-jährigen Baugeschichte des Vereins bildete 1965/66 der Einbau einer kombinierten 50-und-100 m Scheibenzuganlage mit den dazugehörigen Hoch- und Dachblenden. Die Vorgänge von 1959 bis 1968 standen unter der Verantwortung des besonders rührigen OSM Heinrich Mesemann, der die Vereinsgeschicke 9 Jahre ununterbrochen in seinen Händen hielt. Es würde den engen Rahmen sprengen, die schießsportlichen Erfolge des Schützenvereins 08 an dieser Stelle einzeln aufzuführen (Kreis-, Landes- und deutsche Meisterschaften) Doch besonders hervorzuheben ist die Erringung des deutschen Meistertitels im Dreistellungskampf durch die 17-jährige Elfi Hein im August 1965. Natürlich gab es auch Freundschaftskämpfe (international), die der Verein durchgeführt hat, um die Verständigung innerhalb der Völker zu fördern. Wie es überhaupt der Sinn der sportlichen Betätigung ist. Der Chronikauszug in der letzten Ausgabe endete im Jahr 1965, Da zu diesem Zeitpunkt bereits zwei Schützenvereine in Sandhausen bestanden, schweifen wir an dieser Stelle etwas ab, um über den Sportschützenverein Waidmannsheil 1953 e.V. zu berichten.

1953. Am 27.1.1953 versammelten sich 27 Interessenten zwecks Gründung eines neuen Schützenvereins in Sandhausen. Als Versammlungsleiter wurde Christoph Böhler bestimmt. Diese Versammlung gab dem Verein den Namen “Jagd- und Sportschützenverein Waidmannsheil Sandhausen“. Das wurde damit begründet, dass sich der Verein nicht nur dem sportlichen Schießen widmen, sondern auch das jagdliche Schießen fördern wollte. Zum ersten Vorsitzenden wurde Karl Naber gewählt. Das Schießen sollte zunächst im Saale des Gasthauses „Adler“ stattfinden. Walter Prokop war für Planung und Aufbau der Stände zuständig. Am 4. Februar zählte der Verein 36 Mitglieder. Das war umso erstaunlicher, als es ja noch einen Schützenverein in Sandhausen gab. Die erste Veranstaltung war ein gelungener Kappenabend. Bald darauf wurden die Vereinsmeisterschaften mit anschließendem Königsschießen ausgetragen. Schon damals zeichnete sich die heute zur Tradition gewordene Hubertusfeier ab.

1954 befasste man sich bereits mit der Aufgabe, einen eigenen Schießstand zu erstellen. Doch leider waren in Sandhausen die Möglichkeiten zum Erwerb eines geeigneten Grundstückes sehr begrenzt. Trotzdem wurde keine Mühe gescheut. Es sollte aber noch Jahre dauern, bis wenigstens ein Teil der Aufgabe erfüllt war.

1955 wurden der erste Schützenball abgehalten und eine Maifahrt ins Blaue durchgeführt. Es war jedoch nicht zu vermeiden, dass es ein Auf und Ab bei den Mitgliederzahlen gab, wenn sich die erste Begeisterung etwas gelegt hatte. Es gab eigentlich keinen Grund zur Entmutigung, aber man wählte doch neue Kräfte in den Vorstand. Damals tauchte der Name des späteren Landesschützenmeisters zum ersten Male als Schützenmeister Walter Prokop auf. Neuer Wind wehte und es wurde eine Uniform angeschafft. Damit konnte auch nach außen dokumentiert werden, dass der Verein lebt. Das erste Auftreten in der Öffentlichkeit geschah anlässlich eines Blumenkorsos und Heimatfestes.

1957 traf den Verein der erste Schicksalsschlag, als Gründungsmitglied und Ehrenvorsitzender Christoph Böhler verstarb.

1958 wechselte die Vorstandschaft und Walter Prokop wurde zum OSM gewählt. Es bedurfte dazu eines zweiten Wahlganges. Schützenmeister wurde Artur Böhler II. Im gleichen Jahr begann man mit verstärkter Jugendwerbung und –Arbeit. Dem damaligen Jugendleiter Albert Mattern ist es zu danken, dass der Verein eine der stärksten Jugendgruppen innerhalb des Badischen Sportschützenverbandes aufbauen konnte.

1960 fand erstmals die „Hubertusfeier“ in großem Rahmen in der Turn- und Festhalle statt. Ein weiteres besonderes Ereignis war in diesem Jahre die Gründung eines „Jagdhornbläser Chores“ durch Kurt Naber. Diese Gruppe hatte zwischen 12 und 18 Mitglieder, sie trat bei vielen Festen und Gelegenheiten auf und machte den Jagd- und Sportschützenverein Waidmannsheil 53 bekannt.

1961 erreichte der Verein 100 Mitglieder, die in den folgenden Jahren auf 200 anstieg.

1962. Im Jahre 1962 gelang es, auf dem Gelände der Firma Kleinschmidt eine eigene Schießhalle zu errichten. Diese Halle barg einen Luftgewehr- und Zimmerstutzenstand sowie einen Clubraum für die Mitglieder. Die Mitglieder haben kräftig in die Hände gespuckt und die Halle innerhalb von drei Monaten errichtet. Jetzt befasste man sich intensiv mit der Aufstellung einer schlagkräftigen Schützenmannschaft. Insbesondere Kurt Naber hat sich sehr engagiert, um neue Schützen zu werben.

1963. Schon Ende 1963 konnte OSM Prokop anlässlich einer Hubertusfeier verkünden “Waidmansheil“ würde zeigen, dass man nicht nur Feste feiern kann, sondern sich im nächsten Jahr auch sportliche Erfolge einstellen müssten.

1964 versuchten die Waidmansheiler Schützen sogar nach der Spitze zu greifen. Fast alle Disziplinen in der Jugend-, Junioren- und Schützenklasse wurden gewonnen. Sie waren stolz, dass man ihnen den Beinamen “Inter-Sandhausen“ gab. Dieter Merkl, Gerhard Schwarz, Erich Merklinger und Harald Stocker waren damals die Schützen der Schützenklasse. Eckhard Riemensperger, Harry Weber, Waldemar Weber und Norbert Naber die Vertreter der Junioren. Werner Prokop, Renate Naber, Franz Mahler und Richard Stocker vertraten die Jugendklasse. Auch Erich Renner machte seiner zweiten Mannschaft alle Ehre und gewann eine Medaille. Von nun an gab es kein Halten mehr, und man startete als erste Mannschaft im Badischen Sportschützenverband mit einer Wurftaubenmannschaft. Bezirksmeister, badische Meister, Rundenkampfsiege, ob Luftgewehr oder Kleinkaliber, konnten gefeiert werden. Der stolzeste Erfolg gelang mit der Erringung des Mannheimer Goldpokals. 1964 wurde auch das erste Jugendlager mit 35 Jugendlichen in Külsheim durchgeführt. OSM Walter Prokop führte den Verein bis 1966. Dann gab er sein Amt auf, weil er zum Kreisschützenmeister gewählt worden war und zwei Ämter gleichzeitig unvereinbar waren. OSM Dieter Ernst war sein Nachfolger, der den Verein bis 1969 führte. Walter Prokop wurde zum Ehrenoberschützenmeister ernannt. Innerhalb der Vorstandschaft hat sich Harald Zahn hervorgetan, der als Jugendleiter die Mitgliedszahl der Jugendlichen auf 48 steigerte.

Vereinigung der beiden Vereine

1966. Am 27.Sept. 1966 erfolgten erstmalig Bestrebungen, die beiden Sandhäuser Schützenvereine wieder zusammenzuführen. Auslöser war das Angebot von Bürgermeister Reinhard, ein neues Sportzentrum auszuweisen. Damit die Sache Sinn machte, mussten die beiden Schützenvereine zusammengehen, weil das Gelände für zwei Vereine nicht groß genug war. Deshalb hatte Bürgermeister Reinhard die beiden OSM über die Möglichkeiten und die Planung unterrichtet.

1967 erfolgte erstmals die Benennung einer gemischten Mannschaft beider Schützenvereine zum Städtefernwettkampf. Im Oktober des Jahres waren die Schützen von 08 zu einem Vergleichswettkampf mit der Seeländischen Matchschützenvereinigung in Biel (Schweiz). Diese Vereinigung umfasst beinahe den Kader der Schweizer Nationalmannschaft. Trotzdem gelangen den 08-Schützen große Erfolge in allen Disziplinen.

1968 wurde die 60-Jahr-Feier in einem Festzelt für 2000 Personen am 29./30. 6. begangen. Zu den Ereignissen gehörten Volksbelustigungen, Blattl-/Blumenschießen und ein Festzug. Die Zusammenkunft Ende 1968 von OSM Kurt Naber und OSM Heinrich Mesemann zur Vorbesprechung des Vereinszusammenschlusses ergab eine Einigung für eine gemeinsame Sitzung beider Vorstandschaften.

1970. Im August 1970 organisierte Jugendleiter Harald Zahn in Hauenstein/Pfalz ein gemeinsames Jugendlager. Am 26.9.1970 wurde auf der außerordentlichen Generalversammlung unter der Leitung von Landessportleiter Horst Trommler der Kompromiss von Bürgermeister Walter Reinhard angenommen. Der Kompromissvorschlag sah vor: Auflösung beider Vereine, beide Vereine unter neuem Namen zu fusionieren und das Vereinsvermögen von 08 aus dem Verkauf der alten Schießanlagen für den Bau eines neuen Schützenhauses zu verwenden. Von 53 stimmberechtigten Mitgliedern haben 47 dem Vorschlag zugestimmt. Am 17.10.1970 erfolgte eine gemeinsame Generalversammlung beider Vereine mit dem Beschluss: Auflösung der alten Vereine und Gründung des “SSV 08/53 Sandhausen“. Die Versammlung fand im “Gasthaus Adler“ statt, 10 Jahre nach der ersten Kontaktaufnahme durch Rainer Kirste. Anwesend waren 74 Mitglieder. Zum neuen geschäftsführenden Vorstand wurde gewählt: OSM Heinrich Mesemann, SM Kurt Naber, Schatzmeister Elke Gönnawein, Schriftführer Ludwig Schütz, Sportleiter Harald Zahn, Jugendleiter Franz Krader. Hauptaufgabe des neuen Vorstandes war es die Vorbereitung, Planung und Erstellung einer modernen Schießsportanlage. Die Gemeinde Sandhausen stellte im neuen Sportzentrum ein Gelände zur Verfügung Die Finanzierung sollte durch den Verkauf des 4773 m² Schießgeländes am alten Schützenhaus erfolgen. Der Erlös betrug 458.000, DM. Theo Rohnacher wurde mit der Planung und Bauleitung beauftragt.

1971. Am 1.7.1971 wurde von OSM Heinrich Mesemann der erste Spatenstich vorgenommen. Die Fa. BEMO Mannheim bekam den Zuschlag, den Rohbau der vierten Schießanlage der Vereinsgeschichte zu erstellen. Ein Wirtschaftsbetrieb war anfänglich nicht vorgesehen. Am 11.9.1971 war die Schweizer B-Nationalma..p/.@.ewehr und Pistole durchgeführt. Vergleichspartner der Schweizer Nationalmannschaft zu sein, war für den Verein eine ehrenvolle Aufgabe. Eine willkommene Schützenhilfe hierzu leistete der SV 1490 Heidelberg. Bei dieser Gelegenheit wurde mit Herrn Gotthilf Sutter ein Freundschaftsschießen in Niedergössgen vereinbart. Dieser Gegenbesuch fand unter der Leitung von Günter Flotho, Walter Schneider und Kurt Schütz statt und war für alle Teilnehmer ein besonderes Ereignis.

1972. Das Jahr 1972 war der erste Schritt in eine sportlich erfolgreiche Zukunft. Thomas Hein, Gerd Zimmermann und Bernd Schütz wurden in Wiesbaden im Liegendkampf deutscher Meister.

1973. Deutsche Meisterschaften 1973, Martin Hildenbrand wurde im KK-Liegendkampf bei den Junioren Einzel wieder deutscher Meister. Die Junioren-Mannschaft mit Thomas Hein, Bernd Schütz und Martin Hildenbrand konnte in der Disziplin Standardgewehr ebenfalls die deutsche Meisterschaft erringen. Zweite Plätze errangen die Junioren-Mannschaft im Liegendkampf, Thomas Hein in der LG- Jugendklasse sowie KK-Standard und die Damenmannschaft mit den Damen Elfie Krebs, Liesel Zeh und Lauren Karhutnak im KK-Liegendkampf. Einen dritten Platz erreichte die Jugendmannschaft im Luftgewehrschießen mit den Schützen Thomas Hein, Bernhard Reiner und Jochen Schmieder.

1974 wurden die deutschen Meisterschaften auf der Olympiaschießanlage in München ausgetragen:

Bernd Schütz erhielt Gold im KK-Liegendkampf Einzel sowie die Mannschaft vom SSV Sandhausen Gold mit Thomas Hein, Bernd Schütz und Martin Hildenbrand. Lauren Karhutnak errang in KK-Standard den dritten Platz.

1975. Das Jahr 1975 war der sportliche Höhepunkt des Vereins. Im Schießen um den DSB-Pokal der Luftgewehrvereinsmannschaften gelang es den Schützen des SSV, den Einzug ins Finale zu erkämpfen. Im Finale von 64 Mannschaften errang unsere Mannschaft, zusammengesetzt aus allen Schützenklassen, den 1. Platz. Mit den Schützen Dieter Merkel, Fritz Weiß, Gerd Sautner, Gerd Zimmermann, Thomas Hein, Bernd Schütz, Jochen Schmieder und Elfie Krebs wurde der Sportschützenverein Sandhausen deutscher Pokalsieger in Regensburg. Die Mannschaft wurde im Rathaus von Bürgermeister Reinhard und vielen Sportfreunden mit großer Freude empfangen. Der zweite große Erfolg gelang unseren Junioren auf der deutschen Meisterschaft 1975. Gold gab es in den Disziplinen KK Liegendkampf und KK Standard mit der Mannschaft Thomas Hein, Bernd Schütz und Martin Hildenbrand. Die gleiche Mannschaft errang Bronze im Luftgewehrschießen. Gold gab es im KK-Liegendkampf Einzel für Bernd Schütz. Bronze erhielt Martin Hildenbrand im Luftgewehr Einzel. Bei der in Rom stattfindenden Europameisterschaft 1975 errang Thomas Hein zusammen mit der deutschen Nationalmannschaft und im Einzel die Bronzemedaille im Liegendkampf. In der Presse wurde der SSV Sandhausen als Hochburg der Sportschützen benannt und in Schützenkreisen sprach man von den roten Teufeln. Alle Erfolge der letzten Jahre wurden in schwarz/roten Trainingsanzügen errungen. Deshalb wählte man diese Farben als Vereinsfarben. Ein Triumphzug durch Sandhausen verschaffte den Sportlern die verdiente Anerkennung. Deutscher Polizeimeister mit 594 Ringen wurde der sympathische 20-jährige Polizeimeister Bernd Schütz. Er wurde gleichzeitig Vizemeister im KK-Dreistellungskampf. All diese Erfolge wurden trotz Fehlens eigener Standanlagen errungen, man war ja wieder einmal beim Bauen. Nach 17-jähriger erfolgreicher und aufreibender Vereinsführung gab Heinrich Mesemann das Amt des Oberschützenmeisters aus gesundheitlichen Gründen ab. Bei der Generalversammlung am 6. Juni 1975 im fertig gestellten Clubraum der neuen Schießsportanlage, die sich noch im Rohbau befand, wurde Sportleiter Harald Zahn zum neuen OSM gewählt. Heinrich Mesemann wurde zum Ehrenoberschützenmeister ernannt. Das Bestreben des neuen Vorstandes war die Fertigstellung der Schießanlage.

1976. Schützenkönig war unser nimmermüder Techniker und Tüftler Bernd Gönnawein. In diesem Jahr fand der Landesschützentag des Badischen Sportschützenverbandes in Sandhausen statt. Der BSV beging sein 25-jähriges Bestehen. Bei den Europameisterschaften der Junioren 1976 in Skopje erhielt Thomas Hein im Einzel und mit der Mannschaft die Silbermedaille. In Skopje sind die Scheiben auf Knopfdruck zur Trefferaufnahme nach jedem Schuss abgesenkt worden. Thomas hat diese Fingerübung einmal vergessen und hatte deshalb zwei Schüsse auf der Scheibe. Dafür sind ihm dann zwei Ringe abgezogen worden und der erste Platz war futsch. Strafe muss sein! Aber Silber ist ja auch Edelmetall. Zusammen mit Bernd Schütz waren zwei Schützen aus Sandhausen im Nationalkader. Bei den deutschen Meisterschaften belegte die Mannschaft des Sportschützenvereins 08/53 mit den Schützen Gerd Zimmermann, Jürgen Tillmann, Wolfgang Heitzmann und Gerd Sauter den dritten Platz mit dem KK-Standardgewehr. Den Horst-Trommler-Gedächtnispokal gewann Sandhausen mit 2611 Ringen. Endlich, am 11. September 1976, konnten durch OSM Harald Zahn die neuen Standanlagen eingeweiht werden. Das signalisierte das Ende einer sehr langen Durststrecke für den Verein. Als modernste deutsche Schießanlage lobte die Presse das vollbrachte Werk. Mit seinen 16 Kleinkaliber 50 m-Ständen, 36 Luftgewehr- und Zimmerstutzenständen, 10 Präzision Pistolenständen und 10 Duellständen 25 m, auf denen auch die olympische Schnellfeuerpistole geschossen werden konnte, waren optimale Bedingungen geschaffen worden. Ferner konnte man noch eine heizbare beleuchtete Halle mit 10 Luftdruckständen vorweisen. Ein Auswerteraum und ein Schulungsraum gehörten auch dazu. Ein geschmackvoll eingerichtetes Vorstandszimmer rundete das Bild einer gelungenen Anlage ab. Fünf Jahre nervenaufreibender Bauzeit waren endlich zu Ende. Der Bau hatte 850.000, DM verschlungen, aber alle Schützen waren der Auffassung, dass das wohl angelegtes Geld war. Ein Betrag von 800.000, DM musste finanziert werden, um den Bau fertigzustellen. Der Sportkreisvorsitzende Prof. Brehm würdigte in seiner Eröffnungsrede die Anlage als die “Perle im Hardtwald“.

1977. Der Landesvergleichskampf Westfalen - Baden fand auf der neuen Anlage statt. 1977 waren Austauschschüler aus Nuevo Hamburgo, Brasilien zu Gast beim Schützenverein. 50 meist deutschstämmige Jungen und Mädchen glänzten durch ihre natürliche Musikalität und Begeisterungsfähigkeit.

1978. Die deutschen Meisterschaften brachten wieder sportliche Erfolge: Gold gab es für Gerd Zimmermann mit dem Zimmerstutzen. Mit Bronze wurde Bernhard Fischer im 100 m-Schießen geehrt. Bronze gab es weiter für die Mannschaft mit Norbert Haug, Thomas Hein, Bernd Schütz und Gerd Zimmermann im KK-Liegendkampf der Schützenklasse. Bronze für die Mannschaft mit Gerd Zimmermann, Norbert Haug, Jürgen Tillmann und Bernhard Fischer im 100 m-Schießen. Im März 1978 war der SSV zu Gast beim TSV Vichy, Frankreich. Im geschichtsträchtigen Rathaus von Vichy wurde die Delegation des SSV vom Bürgermeister empfangen. Präsident Lagier und seine Mannen machten den Besuch zu einem großartigen Erlebnis. Im Bais-Rendenais waren die Mannschaften beider Länder zum sportlichen Wettstreit angetreten. Eine Gegeneinladung nach Sandhausen sollte die begonnene Partnerschaft vertiefen. Am 31. Juli verstarb unerwartet der frühere OSM, langjährige Sportleiter und Gründer des Bläserchores Kurt Naber.

1979 führte uns der Vereinsausflug zu einem Wettkampfschießen nach Listal und Biel in der Schweiz. Wir waren Gast bei der Seeländischen Matchschützenvereinigung und der Polizei Biel. Ein Schießen mit K31 und dem Sturmgewehr auf 300 m rundete den reichhaltigen sportlichen Teil ab.

1980. Bei den deutschen Meisterschaften erreichte Bernhard Fischer im 100 m-Schießen Einzel den dritten Platz. Die Mannschaft mit Zimmermann, Haug, Tillmann und Fischer belegte ebenfalls den dritten Platz. Im Oktober hatte der Verein 25 Mitglieder des befreundeten Vereins Niedergösgen (Schweiz) zu Gast. Geschossen wurden Luftpistole, freie Pistole und GK-Sportpistole. Als Damenprogramm wurde eine Heidelberger Schloss– und Stadtbesichtigung durchgeführt. Das Treffen zeichnete sich durch besonders freundschaftliche und herzliche Atmosphäre aus. Das Jahr 1980 brachte Niedergösgen unseren Gegenbesuch. 50 m GK-Pistole (Feldschießen), LP und 300 m K31 gehörten zum Programm. Eine Besichtigung der Stadt Solothurn und des geschichtlichen Zeughauses mit der beeindruckenden Waffensammlung war für viele der Höhepunkt des Besuches. Ein gemütlicher Abend in der Forsthütte bei Fondue und Walliser Wein beendete unseren Ausflug.

1981. Bei der Generalversammlung am 3.1.1981 waren 112 stimmberechtigte Mitglieder anwesend. Nach dem dritten Wahlgang wurde OSM Erich Dernehl zum neuen Vorstand gewählt. Harald Zahn wurde für die sechsjährige Amtszeit mit der goldenen Ehrennadel des Vereins ausgezeichnet.

1983 stellte sich am 4.2. Manfred Rott zur Wahl und wurde mit 75 Stimmen von 84 zum OSM gekürt. Seine Zielsetzung war die Errichtung der Bogenanlage und die Organisation der 75-Jahr-Feier. Vom 8. bis 10. April war der SSV Ausrichter des DSB Pokal-Endkampfes. Durch den eifrigen Einsatz der Vereinsmitglieder war die Mammutveranstaltung für alle Teilnehmer ein großartiges Ereignis. Dabei waren sicher auch der Auf- und Abbau der 34 Standanlagen und die Umwandlung des Festsaales in nur 29 Minuten wohl ein Rekord. Der geschlossene Einsatz der Vereinsmitglieder war für den Organisator dieser Mammutveranstaltung der schönste Dank, von den eingehenden Dankesadressen und Schreiben der Teilnehmer aus ganz Deutschland nicht zu reden. Die Kreis- und Landesmeisterschaften des Jahres 1983 brachten dem Verein einen reichen Medaillensegen. Davon allein 22 aus der Landesmeisterschaft. Dazu kam noch der Pokalgewinn des Landesschützenmeisters. Bei den deutschen Meisterschaften errang Angelika Herrmann den deutschen Meistertitel in der Sportpistole Damenklasse mit 578 Ringen. Die Damenmannschaft mit Monika Dutschmann, Angelika Herrmann und Gisela Frank belegte den zweiten Platz.

1984. Im August 1984 konnte die erste Vereinsmeisterschaft auf der neuen Bogenanlage durchgeführt werden. Bei den deutschen Meisterschaften errang die bekannte Damenmannschaft wieder den zweiten Platz in der Sportpistole

Am 3.11. organisierte Bläserchorleiter Norbert Naber die erste Hubertus-Messe. Der ökumenische Gottesdienst in der evangelischen Kirche war für alle Besucher ein besonderes Erlebnis. Die 75-Jahr-Feier, die man als hervorragend bezeichnen konnte, wurde im Rahmen des Königsballs begangen.

1985. Bei der Generalversammlung 1985 übernahm Ehrenoberschützenmeister Heinrich Mesemann am 18.1. wieder das Amt des 1. Vorsitzenden. Seine ganze Aufmerksamkeit galt der Erstellung des Hauses der Bogenanlage. SM Karl Petri wurde mit der Planung beauftragt. Vorgesehen waren ein Auswerteraum und behindertengerechte Toiletten. Auch in diesem Jahr wurde der SSV 08/53 Sandhausen mit der Ausrichtung des Pokalendkampfes des DSB betraut, der in der Turn- und Festhalle ausgetragen wurde. Dafür gab es wieder viel Lob und Anerkennung. Der Bläserchor feierte im gleichen Jahr sein 25-jähriges Bestehen. Chorleiter Norbert Naber verteilte an die Gründungsmitglieder die entsprechenden Ehrungen wobei auch die anderen Chormitglieder nicht vergessen wurden.

1986. Das Haus der Bogenabteilung wurde 1986 fertig gestellt und seiner Bestimmung übergeben.

Anlässlich des Königsballes wurden Walter Böhler, Fritz Köhler und Albert Hambrecht zu Ehrenmitgliedern ernannt.

1987. Am 23.01.1987 wurde Heinrich Mesemann bei der Generalversammlung für weitere zwei Jahre zum OSM gewählt. Im Winterurlaub verstarb am 4. März im Zillertal (Österreich) unser Oberschützenmeister Heinrich Mesemann. SM Karl Petri übernahm den ersten Vorsitz bis zur Generalversammlung am 29. Januar 1988. Diese Generalversammlung musste abgebrochen werden, weil sich niemand bereitfand für den 1. Vorstand zu kandidieren.

1988. Zum 06.03.1988 wurde eine neue Generalversammlung vom Sprecher des Wahlausschusses, Dr. Werner Bachmann, einberufen, zu der sich 57 Vereinsmitglieder einfanden. Nach mehreren vorausgegangenen Gesprächen stellte sich Harald Zahn der Kandidatur und wurde zum OSM gewählt. Harald Zahn erklärte den Mitgliedern, dass die Erstellung einer Schießhalle mit Clubraum unumgänglich ist, um dem Verein eine sichere Zukunft zu gewährleisten. SM Petri wurde mit der Planung beauftragt. Der DSB-Pokal-Endkampf wurde wie gewohnt zu aller Zufriedenheit durchgeführt. Zum ersten Mal mit laufender Ergebnisanzeige über einen Bildschirm. Von den deutschen Meisterschaften in Pforzheim im Schwarzpulverschießen kehrten die Schützen Wolfgang Weiß, Kurt Schütz und Roland Weinlein mit einer Bronzemedaille zurück.

1987 stiftete Horst Oehlschläger einen Pokal für einen Wettkampf mit der Großkaliberpistole. Dieser Pokal wurde in der Folge 20 Jahre ausgeschossen. Im ersten Jahr hieß der Gewinner Gerd Korn. Die folgenden drei Jahre war Klaus Huerkamp Bester. In den späteren Jahren zeichnete sich wieder Gerd Korn aus.

1988. Am 8. April 1988 wurde der SSV Sandhausen zum vierten Mal vom Deutschen Schützenbund mit der Ausrichtung des DSB-Pokal-Endkampfes betraut, der zur gewohnten Zufriedenheit aller Teilnehmer veranstaltet wurde.

1989. Mit Beginn der Bauarbeiten an der Luftdruckhalle am 29. Mai 1989 beschritt man den Weg in eine sichere Zukunft. Die Genehmigung zum Bau einer Schießsporthalle nebst Tresor- und Auswerteraum sowie Clubraum, Geschäftszimmer und einer..p/.+.ranschlagt. SM Karl Petri übernahm die Bauleitung und Materialbeschaffung.

1990. Am 07.04.1990 fand das Richtfest der neuen Luftgewehrhalle statt. Es fand mit einem Ausflug nach Niedergösgen (Schweiz) seinen Höhepunkt. Wie immer war das 300-m–Schießen ein besonderes Ereignis. Drei Tage Harmonie und tolle Stimmung blieben den Teilnehmern im Gedächtnis.

1991. In einer Feierstunde am 12. April 1991 übergab Bauleiter SM Karl Petri die Schlüssel des Neubaues an OSM Harald Zahn. Bürgermeister Erich Bertsch, Landes- und Ehrenoberschützenmeister Walter Prokop und der Kreissportvorsitzende Prof. Heinz Brehm waren zu diesem Anlass gekommen. Zur Fertigstellung der Anlage waren 5200 Arbeitsstunden von insgesamt 64 Mitgliedern erforderlich. Die Vereinsmitglieder Klaus Hambrecht, Karl-Heinz Orth und Hans Probst trugen je über 400 Arbeitsstunden bei und Ludwig Schütz, Kurt Schütz und Hans Diebold über 300. Der Königsball 1991 konnte zum ersten Mal in der eigenen Halle durchgeführt werden.

1993. Am 17. Juni 1993 wurde für über 50 Jahre Mitgliedschaft und Verdienste um den Verein SM Karl Petri zum Ehrenschützenmeister ernannt. Am 6. November 1993 konnte der SSV beim Königsball sein 85-jähriges Bestehen in einer von der langjährigen Damenleiterin Gerlinde Probst herrlich dekorierten Schießhalle begehen.

1994. Ab 1. Januar 1994 wurden zur Erhaltung der Schießanlagen, auf Anregung von Kurt Schütz Arbeitsausweise eingeführt. Anlässlich des Landesschützentages am 12. April 1994 in Wiesloch wurde OSM Harald Zahn vom Vizepräsidenten des DSB mit dem silbernen Ehrenkreuz ausgezeichnet. Beim Königsball am 5. November 1994 wurden Theodor Köhler für langjährige Mitgliedschaft und Ludwig Schütz für besondere Verdienste um den Schießsport zu Ehrenmitgliedern ernannt. Außerdem wurde in diesem Jahr in der Luftgewehrhalle eine Oldie Night mit über 500 Besuchern veranstaltet. Das Event wurde vom 1. Schützenmeister Hans Hambrecht, 2. Schützenmeister Gerhard Baumann und Schriftführer Wolfgang Niedergesess organisiert. Die Veranstaltung war ein großer Erfolg.

1995. Am 12. Februar 1995 mussten die Sportschützen von ihrem Ehrenschützenmeister Karl Petri für immer Abschied nehmen. Gerd Korn konnte nach 12 Jahren wieder einen deutschen Meistertitel für den SSV Sandhausen erringen. Er war Bester in der Disziplin Revolver 357 Magnum. Dieser Titel wurde im Beisein von Bürgermeister Bertsch mit einer Meisterfeier gewürdigt. Am 16. Oktober wurde Rainer Kirste durch Vorstandsbeschluss zum Ehrenmitglied ernannt. Leider verstarb Rainer Kirste plötzlich und unerwartet am 28. Oktober dieses Jahres. Beim Königsball am 4. November 1995 wurde Berta Naber zum Ehrenmitglied ernannt. Die 2. Oldie Night am 11. November konnte an den Erfolg des Vorjahres anknüpfen. 1997 wurden mit sehr großem Aufwand die 25-m- und 50-m-Schießanlagen modernisiert. Blenden, Beleuchtung und Maschinen waren betroffen. In diesem Jahr wurde Gerd Korn wieder deutscher Meister in der Disziplin Revolver 357 Magnum. Kurt Bernhard wurde aufgrund seiner langjährigen Mitgliedschaft bei der Königsfeier zum Ehrenmitglied ernannt. Mit Zustimmung der Vorstandschaft wurde das Vereinswappen 1998 geändert. Von mehreren Vorschlägen wurde der Entwurf von OSM Zahn übernommen, der unseren heutigen Schießsport besser zum Ausdruck bringt.

1998 musste auf Anforderung der Umweltbehörde in den Geschossfang der 25-und 50-m-Anlage eine Betonwanne eingebracht werden. Anlässlich des Königsballes wurde Harald Zahn im Auftrag von Ministerpräsident Erwin Teufel von Bürgermeister Erich Bertsch mit der Landesehrennadel des Landes Baden-Württemberg für seine ehrenamtliche Tätigkeit ausgezeichnet.

1999. Im Alter von 94 Jahren verstarb unser ältestes verdientes Ehrenmitglied Richard Hönig. Bei der Königsfeier wurden Kurt Schütz und Walter Bernhard mit der Ehrenmitgliedschaft geehrt.

2000. Im Rahmen des Ferienprogramms hat der Verein 2000 das erste Schützenfest mit einem Karussell für Kinder auf der Bogenanlage veranstaltet. Im gleichen Jahr wurde vom BSV die Liga der Luftdruckwaffen eingeführt. Der SSV Sandhausen hat eine Mannschaft für Luftpistole gemeldet. Diese Mannschaft hat sich im ersten Jahr beachtlich geschlagen und die Vizemeisterschaft errungen. Für den Erfolg kämpften Angelika Herrmann, Monika Dutschmann, Rolf Baumann, Gerd Korn, Klaus Hambrecht und Stefan Edelmeier. Beim Königsball 2000 wurde Gerlinde Probst für langjährige Arbeit in der Vorstandschaft und ihre Verdienste um den Verein mit der goldenen Vereinsehrennadel geehrt. Fritz Weiss erhielt die gleiche Ehrung für 30 Jahre unermüdlichen Einsatz als aktiver Sportschütze und Leistungsträger des Vereins.

2001. Nach 25 Jahren musste das Dach des Schützenhauses und der Wohnung erneuert werden. Das hat den Verein 52.000 € gekostet.

2002. Für langjährige Mitgliedschaft wurden Dieter Merkel und Helmut Bischof zu Ehrenmitgliedern ernannt.

2003. Beim Königsball am 8.11.wurde gleichzeitig das 95. Vereinsjubiläum gefeiert. Rolf Beisel, Manfred Rott und Walter Prokop wurden für langjährige Mitgliedschaft zu Ehrenmitgliedern ernannt. In diesem Jahr haben unsere Bogenschützen durch ihre Leistungen den Aufstieg von der Landesliga in die Regionalliga geschafft. Am 25.11.2003 wurden die Blenden von vier KK-Ständen für Großkaliberwaffen verstärkt. In diesem Zusammenhang wurden auch Immissionsschutzmessungen vom Landratsamt für unsere Standanlagen und Disziplinen durchgeführt. Beim Königsball am 8.11. wurde gleichzeitig das 95. Vereinsjubiläum begangen.

2004. Die Generalversammlung musste wiederholt werden, weil keines der anwesenden Mitglieder für den Vorstandsvorsitz kandidieren wollte. Der gewählte Wahlleiter Dr. Bachmann hat dann zu einer weiteren Generalversammlung eingeladen. Auf dieser Versammlung konnte Harald Zahn überzeugt werden, die Last der Verantwortung zu übernehmen. Er wurde dann auch mit überwältigender Mehrheit gewählt. Die Bogenmannschaft stieg von der Regionalliga in die 2. Bundesliga auf. Außerdem erfolgte der Aufstieg der Luftpistolenmannschaft von der Landesliga in die Oberliga. In diesem Jahr wurde auch der Ausbau der Bogenanlage geplant. Beim Königsball wurden Günter Flotho und Heini Mesemann mit der Ehrenmitgliedschaft geehrt. Herbert Pfisterer erhielt für seine unermüdliche Arbeit als Hauptkassier im Namen der Vorstandschaft die goldene Ehrennadel. 2005 konnten die Bogenschützen in die erste Bundesliga aufsteigen. Den Schützen Arno Schwartzkopff, Gerhard Baumann, Klaus-Dieter Wolf und Claudia Heilig gelang die Sensation in Rosenheim. Die Terrasse der Schützenhausgaststätte wurde überdacht und mit Kunststoffplanen wetterfest gemacht. Damit wurde die Anzahl der Sitzplätze deutlich vergrößert. Die Königsfeier gab Gelegenheit, Werner Naumer, Lotte Rott und Bürgermeister Erich Bertsch zu Ehrenmitgliedern zu ernennen. Dabei wurde auch der dritte Vorstand Klaus Hambrecht für unzählige geleistete Arbeitsstunden bei Umbau- und Renovierungsarbeiten an der Standanlage und seine sportlichen Leistungen mit der goldenen Ehrennadel des Vereins geehrt. OSM Harald Zahn erhielt die goldene Ehrennadel des Badischen Sportbundes für sein Ehrenamt im Verein.

2006 veranstalteten die Bogenschützen ihren ersten Bundesligawettkampf in Sandhausen. Durch den tatkräftigen Einsatz der Vereinsmitglieder wurde dieses Ereignis zu einem großen Erfolg. Der Horst-Oehlschläger-Pokal für Großkaliberpistole wurde zum 20. Mal ausgetragen. Unsere Damenmannschaft mit Angelika Herrmann, Monika Dutschmann und Nicola Mielke wurde mit der Luftpistole in der Damenaltersklasse deutscher Meister. Außerdem war dieses Jahr der Baubeginn für den Umbau des Bogengeländes. Das Gelände wurde arrondiert, weil die Gemeinde den Grund zur Verfügung gestellt hatte. Der Wall wurde aufgeschüttet, der Zaun erneuert und der Platz planiert.

2007 wurde Rasen eingesät, eine Bewässerungsanlage eingebaut und das Bogenhaus renoviert. Es war auch das Jahr, in dem eine Reihe von Bogenschützen den Verein verlassen und einen eigenen Verein gegründet haben. Auch eine großzügige finanzielle Unterstützung des SSV Sandhausen konnte sie nicht zu einer Umkehr bewegen. Vielleicht sitzt auch noch der Spaltpilz in der Gemeinschaft, der immer bei Baumaßnahmen zum Vorschein kommt. Eine Gruppe von Bogenschützen ist uns treu geblieben. Wir mussten aber auf die Teilnahme an den Bundesligawettkämpfen verzichten, da eine komplette Mannschaft nicht verfügbar war. In diesem Jahr mussten wir auch von unserem Ehrenmitglied Rolf Beisel Abschied nehmen. Die Gaststätte wurde vom Pächter optisch in eine griechische Gaststätte umgebaut. Einen Riesenerfolg konnten unsere Damen bei den deutschen Meisterschaften feiern. Mit der Luftpistole wurde Angelika Herrmann in der Damenaltersklasse deutscher Meister mit dem Traumergebnis von 376 Ringen. Nicola Mielke, Monika Dutschmann und Angelika Herrmann errangen ihren 2. Meistertitel bei der Deutschen Meisterschaft in der Mannschaftswertung und damit den größten Erfolg unserer Damen in der Vereinsgeschichte seit 1974. Bei der Königsfeier erhielt Dr. Wolfgang Riemann seine verdiente Ehrenmitgliedschaft.

2008. Der Verein feiert sein einhundertjähriges Bestehen.

 

 

 

© Erstellung der Chronik

Eckhard Riemensperger