Erfolge

1930 wurde die Mannschaft des Vereins 08 mit den Schützen Theo Hambrecht, Rudolf Hambrecht, Otto Breiter, Ludwig Bernhard und Jakob Bernhard KK 50m Gaumeister von Baden. 1931 gelang der Mannschaft der gleiche Erfolg. Der talentierte Otto Breiter vermochte im Jahre 1935 an die Weltspitze vorzudringen und gewann die Weltmeisterschaft im Armeegewehr 300m.
1936 erreichte Fritz Köhler mit Ringgleichheit den 3. Platz bei der Deutschen Reichs-Meisterschaft.

Die Damenmannschaft des Vereins errang am 14.Juli 1963 die Badische Meisterschaft in der Disziplin Luftpistole mit Jenny Kirste, Ilse Schneider, Ruth Hein und Käthe Schütz.

Einen sportlichen Meilenstein in der Vereinsgeschichte setzte die erst 17jährige Eldie Hein bei den Deutschen Meisterschaften in Wiesbaden. Am 1. September 1965 wurde Sie Deutsche Meisterin im KK-Dreistellungskampf (90-Schuß-Programm) mit 829 Ringen.

Das Jahr 1972 war der erste Schritt in eine sportlich, erfolgreiche Zukunft. Thomas Hein, Gerd Zimmermann und Bernd Schütz wurden in Wiesbaden im Liegendkampf Deutscher Meister. Bei den Deutschen Meisterschaften 1973, ebenfalls in Wiesbaden wurde Martin Hildenbrand im KK-Liegenskampf der Junioren Deutscher Meister. Die Junioren-Mannschaft mit Thomas Hein, Bernd Schütz und Martin Hildenbrand konnten in der Disziplin KK-Standardgewehr ebenfalls den Deutschen Meistertitel erringen. 2. Plätze errang die Junioren -Mannschaft im KK-Liegendkampf, Thomas Hein in der LG-Jugendklasse sowie KK-Standard, die Damenmannschaft im KK-Liegendkampf mit den Damen Elfie Krebs, Liesel Zeh und Lauren Karhutak. Einen dritten Platz erreichte die Jugendmannschaft im Luftgewehrschießen mit den Schützen Thomas Hein, Reiner Bernhard und Jochen Schmieder. 1974 wurden die deutschen Meisterschaften auf der Olympia-Schießanlage in München ausgetragen. Bernd Schütz wurde im KK-Liegenkampf Einzel-, sowie die Mannschaft mit den Schützen Thomas Hein, Bernd Schütz und Martin Hildenbrand Deutscher Meister. Lauren Karhutnak errang in der Disziplin KK-Standard den dritten Platz.

1975 war der sportliche Höhepunkt des Vereins. Der Sportschützenverein Sandhausen wurde Deutscher Pokalsieger in Regensburg mit den Schützen Dieter Merkel, Fritz Weiß, Gerd Sautner, Gerd Zimmermann, Thomas Hein, Bernd Schütz, Jochen Schmieder und Elfie Krebs. Sie wurden im Rathaus von Bürgermeister Reinhard und vielen Sportfreunden mit großer Freude empfangen. Bei den Deutschen Meisterschaften konnten die Junioren ihren größten Erfolg feiern. Mit den Schützen Thomas Hein, Bernd Schütz und Martin Hildenbrand wurde die Deutsche Meisterschaft im KK-Standardgewehr und im KK-Liegendkampf errungen. Bernd Schütz holte zum zweiten Mal den Deutschen Meistertitel in der Einzelwertung des KK-Liegendkampfes, Martin Hildenbrand wurde Vize-Meister im KK-Standardgewehr und die gleichen Schützen belegten den 3. Platz im Luftgewehrschießen. In der Presse mit "Hochburg der Sportschützen" benannt und in Schützenkreisen sprach man von den "roten Teufeln aus Sandhausen". Alle Erfolge der letzten Jahre wurden in rot/schwarzen Trainingsanzügen errungen, deshalb wählte man diese Farben als Vereinsfarben.
Bei den Europameisterschaften wurde Thomas Hein Bronzemedaillengewinner im Einzel- und Mannschaftswettbewerb. Mit Bernd Schütz, Thomas Hein und Bernd Schütz waren zwei Schützen vom SSV Sandhausen im National-Kader. Die Schützen der Schützenklasse belegten bei den Deutschen Meisterschaften in München den 3. Platz im LG-Schießen mit den Schützen Gerd Zimmermann, Jürgen Tillmann, Wolfgang Heitzmann und Gerd Sautner.
Den "Horst-Trommler-Gedächtnis-Pokal" gewann mit 2611 Ringen der SSV Sandhausen. Der SSV Sandhausen als Pokalverteidiger war Ausrichter des DSB-Pokal-Endkampfes in der Turn- und Festhalle. Der Landesvergleichskampf Westfalen-Baden fand auf der neuen Anlage statt.
1977 wurde Thomas Hein Vize-Europameister der Junioren in Rom im KK-Liegendkampf. Gerd Zimmermann wurde Deutscher Meister im Zimmerstutzenschießen und die Mannschaft mit den Schützen Norbert Haug, Thomas Hein, Bernd Schütz und Gerd Zimmermann belegte den 3. Platz im KK-Liegendkampf in der Schützenklasse. Der SSV Sandhausen erreichte durch Bernhard Fischer, bei den Deutschen Meisterschaften im 100m Schießen, in der Einzelwertung den 3. Platz. Mit der Mannschat Gerd Zimmermann, Norbert Haug, Jürgen Tillmann und Bernhard Fischer konnte ebenfalls der 3. Platz belegt werden. Angelika Herrmann errang den Deutschen Meistertitel in der Disziplin Sportpistole Kleinkaliber Damenklasse. Die Mannschaft mit den Schützinen Monika Dutschmann, Angelika Herrmann und Gisela Frank belegte den 2. Platz.

Vom 8.-10. April 1983 war der SSV Sandhausen Ausrichter des DSB-Pokal-Endkampfes. Bei den Deutschen Meisterschaften 1984 errang die Damenmannschaft des SSV den 2. Platz mit Monika Dutschmann, Angelika Herrmann und Gisela Frank im KK-Sportpistolen-Wettbewerb. Monika Wiesner errang bei den Deutschen Meisterschaften in Gelsenkirchen im Bogenschießen der Jugendklasse den Vize-Meistertitel.
Von den Deutschen Meisterschaften im Schwarzpulverschießen, in Pforzheim, kehrten die Schützen Kurt Schütz, Wolfgang Weiß und Roland Weinlein mit der Bronzemedaille zurück.

Beim Sängerwettstreit der Nichtsänger, anlässlich der 75-Jahrfeier des AGV Sandhausen am 10. Juli 1994, konnte der SSV den Siegerpokal in Empfang nehmen. Nach zwölf Jahren konnte Gerd Korn in der Disziplin, Zentralfeuer-Revolver 38/357, wieder einen Deutschen Meistertitel für den SSV erringen.